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Um 10 Uhr fängt es an zu zwicken. Um 12 Uhr rutschen wir nervös hin und her, räkeln und strecken uns. Um 14 Uhr googlen wir nach Massagetherapeuten in unserer Nähe. Um 16 Uhr verfluchen wir uns dafür, Yoga die letzten Wochen geschwänzt zu haben. Und um 18 Uhr liegen wir mit Schmerzen auf der Couch, auf der Suche nach einer Position, die zumindest halbwegs angenehm ist.

Klingt das für dich überspitzt? Oder im Gegenteil, vielleicht sogar ein bisschen vertraut? Falls ja: Du bist nicht alleine. Zwei Drittel der Deutschen geben an, bereits Erfahrungen mit Rückenschmerzen gemacht zu haben. Rund 35% davon leben sogar mit chronischen Schmerzen. Folglich ist es wenig verwunderlich, dass rund ein Viertel aller Krankenstandstage auf das Konto von Rückenschmerzen gehen.

Auch wenn die Ursachen für Rückenschmerzen vielfältig sind, gibt es einige praktische Tipps, die dir dabei helfen können die Beschwerden im Alltag zu minimieren und einer Verschlechterung so effektiv vorzubeugen. Wir haben dir die wichtigsten 5 Punkte  zusammengefasst!

1. Nimm dir Zeit um deine Büromöbel kennenzulernen.

Die meisten Büros sind heutzutage mit ergonomischen Möbeln ausgestattet. Leider nehmen wir uns nur selten die Zeit, um uns mit eben dieser Büroausstattung vertraut zu machen. Versuche zu experimentieren! Setze dich mit all den Hebeln und Knöpfen deines Bürosessels auseinander und beobachte was sie bewirken. Lasse dich gegebenenfalls auch von deinen Kollegen einweisen und bitte sie, dir dabei zu helfen, die Möbel auf dich einzustellen.

2. Wer länger sitzt ist früher tot.

Inzwischen gibt es viele wissenschaftliche Studien, die die verschiedenen negativen Folgen des übermäßigen Sitzens eindeutig belegen. Und während der Trend in Richtung Sitz-Steh-Tisch zwar stetig zunimmt, setzen leider noch immer viel zu viele Menschen auf ergonomische Tische ohne Stehfunktion.
Wir raten dazu gleich in einen Sitz-Steh-Tisch zu investieren. Preislich unterscheiden sich elektrische Sitz-Steh-Tische kaum von handelsüblichen ergonomischen Bürotischen. Wer einmal den Wechsel gewagt hat, will den Sitz-Steh-Tisch unserer Erfahrung nach nicht mehr missen.Und nicht nur dein Rücken wird es dir danken: Vom ungezwungenen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen profitierst du nämlich auch noch in vielerlei anderer Hinsicht.

3. Lass den Zappelphilipp in dir toben.

So wichtig eine ergonomische Körperhaltung ist, so wichtig ist auch ein häufiger Wechsel eben dieser. Halte dich nicht zurück. Lehne dich vor und zurück, belaste erst ein Bein und dann das andere und zögere nicht, deinen Arbeitsplatz auch einmal zu verlassen. Ob ein kurzer Abstecher in die Küche, ins Freie, oder auf die Toilette: Die Bewegung regt Kreislauf und Stoffwechsel an und lockert all jene Körperpartien, die durch das lange Stillsitzen besonders belastet werden.

4. Auch wenn es schwerfällt: Entspanne dich.

Stress ist Gift für den Körper. Dass wir in besonders geschäftigen Zeiten häufig an Rückenschmerzen leiden, hat natürlich einerseits damit zu tun, dass wir besonders lange am Schreibtisch sitzen. Zusätzlich dazu kommen aber weitere Verspannungen, die dem Stress und dem Druck zuzuschreiben sind. Versuche dich wortwörtlich und sinnbildlich zu ent-spannen. Grenze deine Arbeitszeit klar von deiner Freizeit ab und versuche nach 17 Uhr bewusst abzuschalten. Stelle dein Diensthandy auf lautlos und widerstehe der Versuchung, deine E-Mails zu checken. Nur wenig ist wirklich so wichtig, dass es nicht noch bis zum nächsten Tag warten könnte.

5. Nutze deine Freizeit!

Schon klar: Nach 8 Stunden Arbeit hat man nicht unbedingt den Drang noch viel zu unternehmen. Versuche dennoch mehrmals die Woche Routinen und Tätigkeiten zu finden, die dir und deiner Gesundheit zugutekommen. Ob es ein Spaziergang im Wald ist, ein Workout im Fitness Studio oder ein Tennis Match mit Freunden: Sport hilft uns dabei Stress abzubauen und die Muskulatur zu stärken. Und danach ist die wohlverdiente Couch noch bequemer. Versprochen.

Grundsätzlich sollten langanhaltende Rückenschmerzen immer ärztlich abgeklärt werden. Ist eine Krankheit als Ursache erst einmal ausgeschlossen, sind unsere Tipps ein solides Fundament für ein Leben mit mehr Rückengesundheit. Wie immer gilt: Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Wer es schafft die Rückengesundheit mit kleinen Schritten zu fördern, hat bereits viel geschafft. In diesem Sinne: Auf einen gesunden Rücken!


Weiterführende Informationen:

https://de.statista.com/themen/1364/rueckenschmerzen/
https://www.welt.de/wirtschaft/article156273880/Warum-die-Deutschen-mehr-im-Stehen-arbeiten-sollten.html
http://www.rueckeninformation.de/ursachen-von-rueckenschmerzen/psychische-belastungen.html
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/psyche-und-rueckenschmerzen-raus-aus-dem-schmerz-rein-ins-leben-a-954262.html


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