Es kann schnell passieren, dass Weihnachten zur Zeit des Stress, des Eilens, des Vergessens und der Erschöpfung wird. Wo bleibt die Achtsamkeit, die Ruhe, die Besinnlichkeit?

Mit den folgenden wichtigen Versprechen an dich selbst machst du das Weihnachtsfest wieder zu dem, was du dir am sehnlichsten wünscht: einem Fest der Ruhe, Liebe und der Versöhnung.

Du musst an Weihnachten nicht perfekt sein

Nur zu leicht türmen sich in der Weihnachtszeit die Anforderungen an uns selbst: Das Haus muss blitzeblank sein, das große Essen absolut perfekt, glücklich und lächelnd sollst du auch jederzeit rüberkommen und dann bitte noch immer schön geduldig sein.

Wenn das nicht furchtbar und unschaffbar klingt, was dann? Wir verraten dir ein Geheimnis, und am besten wiederholst du es ganz oft und laut vor dir selbst: Du und dein Weihnachten, ihr müsst nicht perfekt sein.

Das Haus muss nicht perfekt aussehen.

Das Essen darf versalzen oder angebrannt sein.

Du darfst auch mal Nein sagen oder wütend werden.

Keine zu hohen Erwartungen

Dieser Gedanke geht Hand in Hand mit dem ersten Mantra. Doch hier gelten nicht nur die Erwartungen an dich selbst – es geht um den Weihnachtstag selbst, die Reaktionen und Gefühle der anderen und die Träume, die du am Ende des Jahres verwirklichen willst. Sei nicht so hart zu dir. Du weißt, dass alles auf dich zukommen kann, auch Dinge, die du dir vielleicht nicht erwarten möchtest. Aber sei vorbereitet:

Nicht jedes Geschenk wird die Beschenkten super glücklich machen.

Vielleicht kommt es zu Streit mit deinen Liebsten.

Du oder ein Familienmitglied könnte mit Grippe im Bett liegen.

Unperfekte Weihnachten sind okay. 

Zeit nehmen für das, was dir wichtig ist

Du hast keine 25 Hände und 10 Körper, um jede Kleinigkeit zu erledigen und an jedem Fest und jeder Feier teilzunehmen. Auch wenn der Terminkalender in den Wochen vor Weihnachten gestopft voll scheint, reduziere ihn auf jene Termine, die dir am Herzen liegen.

Nicht jedes Weihnachts-Event ist gleich wichtig. Mit voller Aufmerksamkeit und Achtsamkeit zu drei Feiern zu gehen ist so viel schöner, als nur halbherzig zu sieben Veranstaltungen!

Suche dir die vier bis fünf wichtigsten Anlässe der Weihnachtszeit für dich aus, und genieße sie in vollen Zügen. Mache aus jedem der Termine eine wundervolle und besinnliche Erinnerung.

Ein spärlich befüllter Terminkalender vor Weihnachten ist befreiend.

Ich handle, wie ich denke

Du sagst dir selbst schon im Herbst, dass du dich auf die Weihnachtszeit freust. Auf die Ruhe zuhause und die Gemütlichkeit – und dann im Dezember? Du stehst unter mehr Stress denn je! Um auf der Arbeit zurückzuschalten, kannst du zusätzlich unseren Blogartikel um Weihnachtsstress im Büro zu vermeiden, lesen.

Wenn Weihnachten für dich wirklich eine Zeit der Liebe, Ruhe und Achtsamkeit ist, dann strebe das auch mit allen Mitteln an. Du wirst stolz auf dich sein! 

Wenn du an Weihnachten hingegen gerne viel ausgehst, häufig unterwegs bist und Verwandte und Freunde besuchst, dann tu das ebenso. Niemand kann dir vorschreiben, wie du dein Weihnachten zu feiern hast – aber tu es so, wie du es dir am meisten wünscht!

Lass dich nicht von deiner Umgebung beeinflussen

Die hohen Erwartungen und das perfekte Weihnachts-Ich resultieren meist daraus, dass die Welt uns ein Bild von perfekten Weihnachten vermitteln möchte. Egal ob in der Öffentlichkeit, auf Social Media oder sogar im Kreise der Familie: man ist bombardiert mit der Vorstellung von makellosen Weihnachten, an dem jeder und jede Einzelne überglücklich zu sein hat.

Lass dich davon nicht unterkriegen! Mach Weihnachten zu deinem Weihnachten. Patchwork-Familie? Make it work! Ausgehen und feiern? Toll! Ohne Weihnachtsbaum? You do you! Nimm Abstand von Youtube Videos und Pinterest Ideen – das macht dich am Ende nur unzufrieden mit deiner eigenen Weihnachtszeit.

Weihnachten ist nicht das, wozu andere es machen, sondern das, was du dir wünscht. 

Reflektiere das Jahr und lerne daraus

Kitschig? Vielleicht. 

Eine gute Idee? Auf jeden Fall. 

Nimm dir die Weihnachtszeit, um über die vergangenen Monate nachzudenken. Erinnere dich an Schönes und an Verbesserungswürdiges. Lerne aus deinen Fehlern und strebe Wiedergutmachung an mit Mitmenschen, die du vielleicht am Wegesrande deines Lebens zurückgelassen hast.

Die Selbstreflexion befähigt dich, das neue Jahr wie eine leere Seite Papier neu zu beschreiben und zu erleben. Du kannst mit neuen Ideen und Gedanken und einem reinen Gewissen wieder durchstarten. Also: in sich gehen – nachdenken – reflektieren – durchatmen: 2020 wird ein gutes Jahr.

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