In unserem ersten Blogartikel des neuen Jahres wollen wir 2020 mal ganz außen vor lassen. Das alte Jahr liegt hinter uns, das neue liegt vor uns. Und was wir vom Alten mit ins Neue nehmen können, darüber haben wir uns über die Feiertage Gedanken gemacht. Was ist wichtig in 2021? Was können wir getrost hinter uns lassen? Wie gehen wir mit der Arbeit um und wie arbeiten wir möglichst effizient, ohne uns dabei selbst zu vernachlässigen? Auf all das und noch mehr gehen wir in den nächsten Zeilen ein, und wünschen euch allen schon an diesem Punkt ein erfolgreiches neues Jahr voller Glück und, vor allem, Gesundheit!

1. Flexibel sein

Wenn 2020 uns eines gelehrt hat, dann wohl die Tatsache, dass alles anders kommen kann als erwartet – und das wirklich in jedem Augenblick! Auch wenn das Wort “flexibel” und verwandte Begriffe oft schon fast achtlos umhergeworfen werden, so ist seine Grundessenz doch wichtig. Nimm dir einen Moment Zeit und frage dich, was es wirklich für dich bedeutet, flexibel zu sein. Spontan zu sein. Vorbereitet zu sein auf neue, sich ständig ändernde Umstände. Denn genau das kannst du 2021 gut brauchen, um dich motiviert, fit und beim Arbeiten erfolgreich zu halten.

Wie kann ich denn flexibler sein?

Es ist eine utopische Vorstellung, dass jeder von heute auf morgen ganz entspannt und routinelos jede Veränderung einfach hinnimmt. Trotzdem gibt es Kleinigkeiten und Gewohnheiten, die wir im Alltag inkorporieren können, damit uns das unerwartete Hin und Her leichter fällt. Darunter fällt vor allem – sofern möglich – der Umstieg aufs Home Office. Was sich letztes Jahr als durchaus machbar entpuppte, war eine großflächige Umstellung von Büroarbeit zur Heimarbeit in vielen Arbeitsbereichen. Wenn auch du die Möglichkeit hast, von Zuhause aus zu arbeiten, so bist du dort wesentlich flexibler. Tipps fürs erfolgreiche und entspannte Arbeiten im Homeoffice findest du unter anderem hier. Auch praktisches Zeitmanagement kann damit ganz besonders wichtig für dich werden. Wenn du durch und durch up-to-date mit deinen Tasks bist, ist es auch gar nicht so schlimm, wenn mal etwas anders kommt als gedacht.

Von solchen Praxistipps abgesehen ist es außerdem unumgänglich, sich schlichtweg mental darauf einzustellen, dass große Umstellungen jederzeit eintreffen können. Übe dich in Meditation, Ruhezeiten, schreibe deine Sorgen und auch deine Stärken darüber auf, wie du mit großen Veränderungen umgehst. Es ist besser, sich von vornherein mit einem flexiblem Mindset auseinanderzusetzen, als später in Stress und Panik zu geraten, weil man nicht darauf vorbereitet war. Nichts ist in diesem neuen Jahr wichtiger, als auf seine Gesundheit zu achten – sowohl psychisch als auch physisch.

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2. Gesundheit vor Arbeit

Gesundheit steht bei den Prioritäten 2021 ganz oben. Nicht nur ganz oben, sondern auch fettgedruckt und unterstrichen. 2020 hat vielen ihre Grenzen aufgezeigt – psychisch und auch körperlich. Auch viele Arbeitgeber haben eingelenkt und versucht, im vergangenen Jahr Gesundheit im Unternehmen weiter zu priorisieren. Aber warum ist sie gerade jetzt so wichtig?

In der Routine, wenn alles täglich gleich abläuft, bemerken wir gesundheitliche oder unterdrückte Probleme oft nicht. In Stresssituationen oder einer völligen 180° Wende kommt vieles aus den Tiefen unseres Körpers heraus, auch Dinge, die wir vielleicht lange ignoriert haben. In Bezug auf 2021 heißt das, dass wir daran arbeiten werden, unserer Gesundheit mehr Platz und Wichtigkeit am Arbeitsplatz einzuräumen. Mehr Bewegung. Mehr Reflexion. Bessere Bewältigungsmechanismen, wenn es uns nicht so gut geht, ausgiebige Feier- und Freudenrituale, wenn uns etwas gelingt. All das baut sich zusammen zu einer festen und unterstützenden Basis, auf der wir unseren Arbeitsalltag fürs neue Jahr aufbauen können, ohne uns selbst dabei in den Hintergrund zu rücken, wie viele es vielleicht bisher getan haben. Nur wer seinen Körper wirklich kennt und versteht, kann ihn auch am besten einschätzen und einsetzen!

Auch Arbeitgeber sollten die Gesundheit der Mitarbeiter 2021 stärker priorisieren! Gesunde und glückliche Teams erzielen stark gemeinsam Erfolge. Und die können wir alle gut gebrauchen! Wir bieten die beste und gesündeste Home-Office-Ausstattung auch zu Staffelpreisen für Unternehmen an (mehr dazu hier). Auch Förderungsmöglichkeiten und Finanzierungshilfen zu ergonomischen Arbeitsplätzen haben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst!

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3. Lerne den Umgang mit Online-Tools und richte dir dein ganz persönliches Home Office ein

Nun zur praktischsten aller Prioritäten: Finde dich im virtuellen Arbeitsleben zurecht! Möglicherweise bist du bereits überaus technikaffin, es könnte aber auch genau umgekehrt sein: du willst nichts von Skype, Zoom und Online-Tools wissen, weil du ohnehin bald ins Büro zurückkehrst! Wenn wir in Betracht ziehen, wie in Punkt 1 diskutiert, dass sich in diesem Jahr vieles immer wieder ändern kann, so ist das aber eventuell nicht die klügste Idee. Wir schlagen vor, dass du dich mit Online-Tools und allen im Home Office wichtigen Programmen vertraut machst. Im besten Fall bist du damit bestens für die Heimarbeit gerüstet und kannst motiviert und schnell an deine Aufgaben herangehen. Im schlechtesten Fall hast du etwas Neues dazugelernt, dass du möglicherweise später im Leben wieder einmal brauchst oder jemand anderem erklären kannst!

Hier kannst du in unserem Artikel aus dem vergangenen Jahr darüber lesen, welche Programme fürs Home Office, insbesondere bei der Teamarbeit, hilfreich und praktisch sind. Wir erklären dir, wie sie funktionieren, was sie können, und wo du sie nutzen kannst!

Hand in Hand mit dem Lernen der Home Office Basics geht auch die Ausstattung deines Büros. Dabei ist wohl, allem anderen voran, eine starke Internetverbindung äußerst wichtig. Falls du 2020 noch darauf verzichtet hast, kannst du dir überlegen, im Jahr 2021 in schnelleres Internet zu investieren. Auf Dauer könntest du damit Zeit und Mühen sparen. Auch neue Geräte wie Computer oder Laptops oder Büromöbel wie Schreibtische und Bürostühle können Teil deiner Home Office Basics sein. Informiere dich hier, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und überlege, welche essenziellen Dinge dein Home Office braucht, um dich zu motivieren und um gesund zu arbeiten!

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4. Ausbruch aus dem Produktivitätszwang

Es erschließt sich fast von selbst, dass Produktivität ein wenig weiter hintenangestellt ist, wenn Gesundheit und Flexibilität ganz vorne stehen. Wir plädieren keineswegs dafür, alles stehen und liegen zu lassen in der Annahme, dass es immer schlecht ist, produktiv und effizient zu arbeiten. Im Gegenteil – für sehr viele Menschen kann es unheimlich erfüllend sein, einen Tag voller Erfolge und das Gefühl von “Weiterkommen” zu erleben. Aber eben nicht auf Biegen und Brechen. Lasst uns 2021 ein wenig achtsamer sein, unsere Aufgaben mit uns selbst im Mittelpunkt angehen. Manche Tasks brauchen einfach ungeheure Anstrengung, und das ist in Ordnung. Aber lasst uns einen genaueren Blick darauf werfen, welche Tasks auf unserer Liste das wirklich sind, und welche wir vielleicht auch langsamer angehen können und dürfen!

Damit du produktiv sein kannst und trotzdem nicht daran kaputt gehst, ist es wichtig, deinen Energiezyklus kennenzulernen und deine Stärken zu definieren. Was hat dich 2020 enorm weitergebracht? In welchen Bereichen bist du aufgeblüht? Hat 2020 dir neue Stärken und Schwächen aufgezeigt? Bist du aufs Homeoffice umgestiegen, frage dich, an welchen Zeiten du besonders gut arbeiten kannst und welche deine Ablenkungen sind. All diese Fragen und Impulse leiten dich hoffentlich dazu, zu erkennen worin du stark bist und wie du diese Stärken so einsetzt, dass du beim Arbeiten weiterkommst, Leistungen erbringst und trotzdem deiner Gesundheit treu bleibst. Damit können wir uns für 2021 neu aufstellen, neu orientieren und bereits im Voraus auf uns selbst eingehen.

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5. Organisiere dein Arbeitsleben um deine Lebensumstände herum

Dass man Privates und Berufliches, insbesondere im Home Office, trennen soll, ist im Prinzip nichts Neues. Wir hören es oft, die Frage ist nur, ob wir es wirklich durchziehen und, vor allem, wie wir sie umsetzen. Der Grund, weshalb du Arbeit und Privates überhaupt voneinander trennen solltest, ist eine positive Wechselwirkung auf beide Bereiche. Du lenkst dich zu sehr vom Arbeiten ab, wenn du auch private Angelegenheiten bearbeitest, und du kannst deine Freizeit und Privatzeit nicht genießen und nutzen, wenn die Arbeit dazwischenfunkt. Jetzt ist es aber nun mal so, dass nicht jeder das Privileg hat, die beiden Bereiche einfach so zu trennen. Kinder oder Haustiere im Haus sind nur ein möglicher Faktor, der Schwierigkeiten bereiten kann.

Wie gehst du das daher am besten an? Eine kleine Umformulierung der altbekannten Aussage kann schon reichen: Trenne nicht, sondern stelle dich in den Mittelpunkt. Wie arbeitest du und wie sehen deine Umstände aus? Von den Antworten auf diese Fragen kannst du versuchen, sowohl deine Arbeit als auch deine Privatangelegenheiten zeitlich und örtlich zuzuordnen. Das bedeutet auch, dass die Umsetzung nicht überall gleich aussieht, denn nicht jeder von uns kann sich in Ruhe acht Stunden Zeit für die Arbeit nehmen und dann den Abend genießen. Aber, wenn man die oben genannten Punkte berücksichtigt und ehrlich zu sich selbst ist, werden wir alle im neuen Jahr einen Weg finden, um mit minimalen Ablenkungen unsere Arbeit im Home Office erfolgreich zu erledigen. Mit Flexibilität, Gesundheit, dem richtigen Know-how und einer gesunden Portion Produktivität als Basis für ein erfolgreiches neues Jahr!

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