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Essen zum Mitnehmen: 3 gesunde Snacks für die Arbeit

Mal bringen Kollegen Kuchen mit, ein andermal wird die Schreibtischschublade mit Pralinen vom Lieblingskunden aufgefüllt und wieder ein anderes Mal wird im Kollektiv zu Mittag Pizza bestellt: Im Büro gesund essen ist nicht immer leicht. Dabei ist eine gesunde Ernährung essentiell, um produktiv arbeiten zu können.

Stress, Termindruck oder ein mangelndes kulinarisches Angebot in der Nähe des Büros – es gibt viele Gründe, warum Menschen im Berufsalltag zu Fast Food und Süßigkeiten greifen.
Ein solches Essverhalten schlägt sich jedoch nicht nur auf der Waage nieder, sondern zeigt sich auch an einer verringerten Produktivität im Arbeitsalltag. Damit wir effizient arbeiten können, benötigt unser Körper auch entsprechende Nährstoffe. Ansonsten wird unsere Leistungskurve unvermeidlich absinken.

Die Macht der Gewohnheit

Gesunde Ernährung ist, wie vieles andere auch, zu allererst eine Frage der Gewohnheit. Wer ungesunde Snacks und ein deftiges Mittagessen gewohnt ist, wird den Umstieg auf gesündere Alternativen am Anfang eventuell schwierig finden. Die Mühe lohnt sich aber bereits nach sehr kurzer Zeit.

Fast Food ist darauf ausgelegt, uns einen intensiven aber kurzfristigen Genuss zu verschaffen. Dank des hohen Fettgehalt schmeckt es zwar gut, liegt uns danach aber schwer im Magen. Wir fühlen uns müde und ausgelaugt und fallen in das sogenannte „Mittagstief“. Dem kurzen Genussmoment folgt dementsprechend eine längere Zeit des Unwohlseins.

Gesundes Essen sorgt indes dafür, dass wir uns auch nach dem Essen gut fühlen. Und richtig zubereitet schmeckt es auch!

Gesund essen: Im Team leichter als allein

Wer seine Ernährung umstellen will, sollte seinen Erfolg nicht von anderen abhängig machen. Dennoch kann es helfen, Menschen an der Seite zu haben, die die positive Veränderung unterstützen oder sogar selber mittragen.


1. Involviere dein Team

Sprecht euch ab. Ihr könnt den Mittwoch zum Beispiel zum Salat-Tag erklären.
Jeder bringt Zutaten mit, zubereitet wird der Salat dann gemeinsam.


2. Kümmert euch um Vorrat

Wenn es eine Süßigkeiten-Lade gibt, sollte es zumindest auch eine Obst-Schale geben.
So wird der Griff zur gesunden Alternative leichter gemacht.


3. Richtet eine Trink-Station ein

Besonders im Sommer interessant: Wasserkaraffen mit Früchten und Kräutern.
So fällt genügend trinken auch Wasser-Muffeln leichter.

3 Snacks zum Mitnehmen ins Büro

„Meal Prep“ liegt im Trend. Mehr und mehr Menschen setzen auf mitgebrachte Speisen und entscheiden sich damit bewusst gegen ein Auswärtsessen. Und das aus mehreren guten Gründen: Wer sein Essen ins Büro mitnimmt, spart Zeit, Geld und zumeist auch Kalorien. Wirklich vorbereiten musst du allerdings nur einen unserer drei gesunden Snacks – bei den anderen beiden genügt es, wenn du die verschiedenen Zutaten mit in die Arbeit nimmst.

1. Hummus: Der orientalische Alleskönner

Vor einigen Jahren noch ein Geheimtipp, ist Hummus heute nicht mehr aus den heimischen Supermarktregalen wegzudenken. Die aus Kichererbsen hergestellte Creme eignet sich hervorragend als Dip oder Aufstrich und ist, je nach Zubereitung, auch geschmacklich enorm facettenreich.

Vom Nischenprodukt zum Snack-Liebling: Mit seinen vielfältigen Zubereitungsvarianten konnte der Hummus die Supermarktregale erobern.

Hummus: Vielseitig und gesund

Hummus ist nicht nur lecker, sondern auch ziemlich gesund: Die rein pflanzliche Kichererbsen-Creme ist reich an Eiweiß und Ballaststoffen und enthält einen hohen Anteil an Magnesium und Vitamin B6.

Da Hummus jedoch auch sehr kalorienreich ist, empfiehlt es sich, ihn nicht in Kombination mit Weißbrot oder ähnlichem zu essen, sondern mit Gemüse vorlieb zu nehmen. In Kombination mit Karotten- oder Gurkenstreifen ist Hummus ein ebenso leichter wie köstlicher Snack.

Einfache Zubereitung mit kreativer Freiheit

Damit Hummus auch wirklich gesund ist, empfiehlt es sich, ihn selber zuzubereiten. Alles was es dafür braucht sind Kichererbsen, Tahini-Paste, Olivenöl, Zitronensaft, Kreuzkümmel und etwas Salz. Ein ebenso einfaches, wie schnelles Basis-Rezept findest du hier.

Wie bereits erwähnt, lässt sich Hummus sehr einfach verfeinern und geschmacklich adaptieren – wie wäre es zum Beispiel mit Avocado-Hummus? Oder saisonalem Bärlauch-Hummus? Um Hummus zu verfeinern, musst du nur das Basis-Rezept um die entsprechende Zutat bereichern – deiner Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

2. Griechischer Naturjoghurt: Herrlich frisch und gesund

Wer Lust auf ein besonders frisches Mittagessen hat, ist mit griechischem Naturjoghurt gut beraten.

Ähnlich wie Hummus, ist auch griechischer Joghurt eine echte Eiweißbombe. Dementsprechend ist es auch bei Sportlern sehr beliebt. Der hohe Proteingehalt unterstützt den Muskelaufbau und hilft beim Fettabbau. Zudem ist der Joghurt reich an Calcium und unterstützt mit seinen Probiotika auch die Darmgesundheit.

Trockenfrüchte, Haferflocken oder Obst: Griechischer Joghurt kann nach Belieben angerichtet werden.

Nicht „nur“ ein Joghurt

Wer schon einmal griechischen Naturjoghurt gegessen hat, weiß, dass es deutlich dickflüssiger und cremiger ist, als herkömmliches Naturjoghurt. Grund dafür ist der andere Herstellungsprozess. Für die Herstellung von griechischem Joghurt wird 4x so viel Milch benötigt, wie für herkömmlichen Joghurt. Zudem ist auch die Menge an notwendigen Milchsäurebakterien bei griechischem Joghurt deutlich höher. Nicht zuletzt ist auch die Abtropfdauer länger, was erklärt, warum die Konsistenz merklich dicker ist, als bei herkömmlichem Joghurt.

Frisches Obst als Vitaminlieferant

Griechischer Joghurt bildet die optimale Basis für ein gesundes und frisches Mittagessen. Ähnlich dem Hummus kann es nach Belieben verfeinert werden: Wie wäre es zum Beispiel mit Beeren, Nüssen und Honig? Oder doch lieber Erdbeeren, Banane und etwas Granola? Du kannst den Joghurt ganz nach deinen Vorstellungen gestalten. Frisches Obst sorgt für zusätzliche Vitamine, während Honig, Granola und Trockenfrüchte dem Joghurt eine leichte Süße geben. Der optimale Sommergenuss!

3. Salat: Der Klassiker unter den gesunden Nahrungsmitteln

Wer „Diät“ denkt, denkt gemeinhin oft auch an Salat. Ein Ruf, der zwar nicht von ungefähr kommt, dem kulinarischen Potential der Salate jedoch nicht gerecht wird. Entsprechend zubereitet und abgemacht haben Salate nämlich das Zeug zum absoluten Leckerbissen – und das nicht nur als Beilage.

Seinen Ruf als „Hasenfutter“ hat der vielfältige Salat nicht verdient.

Salat ist, was du daraus machst

Salate gelten allen voran wegen ihrer geringen Kaloriendichte als gesund. Tatsächlich hat der klassische Blattsalat aber auch etliche weitere gesundheitliche Vorteile. So liefert er dem Körper z.B. Eisen und unterstützt ihn im Kampf gegen freie Radikale.
Damit soll es aber nicht getan sein: Besonders gesund wird Salat dann, wenn man den klassischen Blattsalat mit weiteren gesunden Zutaten vermischt und verfeinert.

Zutaten, Dressing, Topping: Optionen ohne Ende

Die Basis der meisten Salate ist ein Blattsalat – welcher (oder welche) du hier wählst, ist dir frei überlassen. Dasselbe gilt auch für alle weitere Zutaten: Saisonale Gemüsesorten sorgen für Mineral- und Pflanzenstoffe und machen den Salat zur echten Vitaminbombe. Ein gekochtes Ei, Croutons oder auch Speckwürfel oder Putenstreifen runden den Salat perfekt ab. Fehlt nur noch das Dressing. Auch hier hast du absolute Wahlfreiheit: Ob mediterran mit Olivenöl und Balsamico oder herzhaft mit Ceasar-Dressing ist ganz dir überlassen.

Sollten dir grüne Blattsalate nicht liegen, gibt es auch andere gesunde Salat-Alternativen. Wie wäre es zum Beispiel italienisch mit Tomaten-Mozzarella-Caprese? Oder mit einem griechischem Salat mit Gurken, Oliven und Feta?

Tipp: Gerade Salate bieten sich wunderbar für ein gemeinschaftliches Mittagessen an. Sprich dich mit deinen Kolleginnen und Kollegen ab. So könnt ihr nicht nur Ideen, sondern auch Kosten teilen.

Icons via Smashicons und Freepik via falticon.com


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