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Tipps bei Hitze im Homeoffice: Wie komme ich ohne Klimaanlage aus?

Der lang ersehnte Sommer ist endlich da. Mit im Gepäck das herrliche Wetter, aber auch die (zu) hohen Temperaturen. Während Temperaturen von über 30 Grad im Freibad oder am Badesee zwar gut erträglich (wenn nicht gar genüsslich) sind, können sie im Homeoffice eu einer echten Herausforderung werden. Vor allem dann, wenn man am Heimarbeitsplatz ohne Klimaanlage auskommen muss.

Dennoch gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um Hitze im Homeoffice zu verhindern und die Arbeit bei sommerlichen Temperaturen angenehm zu gestalten. 

1. Früh am Morgen mit der Arbeit beginnen

Wenn du im Homeoffice arbeitest, hast du wahrscheinlich die Möglichkeit, deine Arbeitszeit mehr oder weniger flexibel einzuteilen. Um der Hitze im Homeoffice bestmöglich zu entgehen, solltest du früher mit der Arbeit beginnen – vielleicht startest du statt um 9 Uhr bereits um 7 Uhr in der Früh. Zu dieser Zeit ist die Sonne schon längst aufgefangen, aber die Luft ist noch von der Nacht abgekühlt und bei weitem noch nicht so warm wie zu Mittag oder am frühen Nachmittag. Beginnst du zu einer früheren Uhrzeit mit der Arbeit, bietet dir das die Gelegenheit, deinen Arbeitsraum nochmal richtig durchzulüften und frische Luft reinzulassen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du keine Klimaanlage in deinem Homeoffice hast. 

Ein weiterer Bonus: Wer früher anfängt zu arbeiten, hat auch früher Feierabend! Vielleicht schaffst du es nach der Arbeitszeit noch auf einen Sprung ins Freibad oder kannst den Feierabend einfach mit einem erfrischenden Getränk am Balkon genießen. 

2. Mit luftiger Kleidung gegen hohe Temperaturen 

Durch die Pandemie und die damit verbundene Homeoffice-Ära haben wir uns schon lange daran gewöhnt, im Homeoffice keinen strengen Dresscode zu befolgen. Vor allem bei Hitze sollte man im Homeoffice nicht in Hemd und Krawatte oder förmlichen Blusen sitzen. Kleide dich leger und achte auf bestimmte Stoffe und Schnitte: Locker sitzende, weit geschnittene Kleidungsstücke aus atmungsaktiven Naturmaterialien und in hellen Farben vermindern die Gefahr eines Hitzestaus. Wenn du trotzdem ins Schwitzen kommst, kannst du dein Outfit jederzeit wechseln: Im Homeoffice befindet sich dein Kleiderschrank ja nur wenige Schritte von deinem Schreibtisch entfernt.

Wenn du während einer Videokonferenz schlicht, leicht und luftig gekleidet bist, wird dir das sicher keiner deiner Gesprächspartner*innen übel nehmen – vor allem, wenn diese auch im Homeoffice ohne Klimaanlage sitzen. 

3. Die Sonne und Hitze nicht ins Homeoffice lassen

Sonnenblenden verhindern direkte Sonneneinstrahlung und verringern somit die Hitzeentwicklung im Homeoffice. Achte darauf, in welche Himmelsrichtung die Fenster in deinem Homeoffice ausgerichtet sind und wann die Sonne in deinen Arbeitsraum scheint. Noch bevor es so weit ist, solltest du Rolladen und Jalousien runter lassen und die Fenster schließen, damit die warme Luft nicht  eindringt. Wenn du im Homeoffice ohne Klimaanlage arbeitest, ist es sehr wichtig, die Raumtemperatur so gut und so lange wie möglich möglichst niedrig zu halten und Hitze zu vermeiden. Am Abend kannst du wieder lüften und auch über die Nacht die Fenster offen lassen, damit dich am kommenden Morgen frische Luft am Arbeitsplatz erwartet. 

4. Stay hydrated: Achte darauf, ausreichend Wasser zu trinken

Wasser trinken ist wichtig – das ist gut bekannt. Wasser hilft dabei, Stoffwechsel und Verdauung anzukurbeln, reguliert Hunger und Appetit, steigert die Konzentration und hat noch etliche weitere gesundheitliche Vorteile für Geist und Körper. Dementsprechend wichtig ist es, IMMER darauf zu achten, genug Wasser zu trinken. Im Sommer jedoch ganz besonders.

Die Flüssigkeitsaufnahme ist essentiell, damit unser Körper die körpereigene Temperatur gut regulieren kann. Durch die Hitze und das damit verbundene stärkere Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Ein Verlust, der durch vermehrtes Trinken von Wasser gut ausgeglichen werden kann.

Achte deswegen im Homeoffice darauf, besonders bei hohen Temperaturen genug zu trinken. Stelle dir dafür eine Karaffe auf den Tisch. So hast du das Wasser immer unmittelbar im Blickfeld und läufst weniger in Gefahr auf das Trinken zu vergessen.

Tipp: Damit es nicht fad wird, kannst du auch Kräuter und Früchte in die Karaffe legen. Das sieht nicht nur optisch schön aus, sondern bietet auch geschmacklich eine Abwechslung. Achte hier besonders darauf, nur Früchte aus biologischem Anbau zu nehmen und auch diese vorher gründlich zu reinigen. Bei vorbehandelten Früchten solltest du im Zweifelsfall immer die komplette Schale entfernen.

Kräuter und Früchte können Wasser zu einem gesunden Geschmackserlebnis machen.

5. Eine frische und leichte Mahlzeit zu Mittag

Im Sommer essen die meisten Menschen intuitiv leichter und frischer. Grund dafür ist, dass der Körper bei höheren Temperaturen einen niedrigeren Energiebedarf hat. Die Folge: Wir sind weniger hungrig. Ganz aufs Mittagessen verzichten sollte man dennoch nicht.

Die hochsommerliche Hitze bedeutet für den Körper eine große Belastung. Dementsprechend wichtig ist es, dass unser Körper bestmöglich mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird. Salate, Joghurts, Früchte und Gemüse bieten sich im Sommer besonders gut als Mittagessen an. Wie wäre es zum Beispiel mit einer mediterranen Caprese als Mittagessen und als Dessert eine frische Wassermelone? Mahlzeit!

6. Kaffee mal anders

Vorab sei gesagt, dass es generell nicht empfohlen wird, im Sommer eiskalte Getränke zu trinken. Immerhin bedeuten diese für den Körper einen erhöhten Energieaufwand und damit zusätzliche Körperwärme. Dennoch spricht hin und wieder nichts gegen einen genussvollen kalten Drink – gerade dann nicht, wenn der sich mit einem Koffeinkick verbinden lässt.

Fülle dazu ein Glas mit 3-5 Eiswürfeln und lasse dir dann an der Kaffeemaschine einen Espresso hinter: Voila, Iced Espresso! Genießer können den Rest des Glases mit kalter Mich auffüllen und den Kaffee als Iced Latte genießen. So lässt es sich leben!

Eiswürfel, Espresso und viel kalte Milch: Fertig ist der Iced Latte!

7. Sorge zwischendurch für körperliche Abkühlung

Neben passender Kleidung und genügend Wasser kannst du auch mit anderen Mitteln immer wieder für Abkühlung und Erfrischung bei Hitze im Homeoffice sorgen.

Ein ebenso einfacher wie effektiver Trick ist das Kühlen der Handgelenke. Halte die Innenseiten deiner Handgelenke unter kaltes Wasser. An dieser Stelle werden deinen Venen und Adern nur durch eine sehr dünne Hautschicht geschützt. So wird dein Blut sanft abgekühlt. Das Ergebnis: Ein angenehmer Kühlungseffekt, der ebenso innen, wie außen wirkt und vor allem dann nützlich ist, wenn man ohne Klimaanlage auskommen muss.

Du kannst auch kalte Auflagen verwenden, um für Abkühlung zu sorgen. An besonders heißen Tagen, kann ein kaltes Tuch im Nacken für Erfrischung sorgen. Der Vorteil der Arbeit im Homeoffice ist es auch, dass du zwischendurch mal für ein paar Minuten unter die Dusche springen und dich auf diese Weise abkühlen kannst.

8. Zeit für frischen Wind!

Wer im Homeoffice ohne Klimaanlage auskommen muss, kann mit einem Ventilator eine ebenso kostengünstige, wie effiziente Alternative finden. Die verschiedenen Tisch- und Standventilatoren kosten im Regelfall deutlich weniger als eine Klimaanlage. Zudem sind sie auch weniger aufwendig, wenn es um Installation und Instandhaltung geht.
Ventilatoren, die mit einer Schwenkfunktion ausgestattet sind, können auch große Flächen mit bewegter Luft versorgen. So ist sanfte Abkühlung im Büro garantiert!

Halte Sonnenblenden geschlossen

Sofern sich draußen kein Lüftchen rührt, lautet die Devise: Fensterläden runter und die Sonne aussperren!

Schalte nur notwendige Geräte ein

Elektrische Geräte heizen die Luft nicht unwesentlich auf. Schalte dementsprechend nur wirklich notwenige Geräte ein.

Besorge einen Ventilator fürs Homeoffice

Es muss nicht immer eine Klimaanlage sein: Auch Ventilatoren sorgen zuverlässig für Abkühlung und frische Luft.

9. Verlege deinen Arbeitsort

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dich für eine Zeit lang mit dem Laptop in den nächstgelegenen Park in den Schatten zu setzen, um die Hitze im Homeoffice nicht ertragen zu müssen? Das ist eine gute Möglichkeit, wenn man gerade keine Online-Meetings geplant hat und sich voll und ganz auf die eigene Arbeit konzentrieren möchte.

Da nun die Maßnahmen gelockert wurden und die Gastronomie geöffnet hat, kannst du es dir auch in einem ruhigen Café gemütlich machen: Deren Innenräume sind meistens klimatisiert. So kommst du während der Arbeit garantiert nicht ins Schwitzen. Du musst nicht den ganzen Tag dort verbringen: Es reichen auch 1 – 2 Stunden, um in ein kühleres Arbeitsumfeld zu wechseln. Außerdem ist in einem Café immer für Nachschub mit verschiedenen erfrischenden Getränken gesorgt.

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